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 Silence – Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille

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Smiley-Chan
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BeitragThema: Silence – Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille   Mi Feb 29, 2012 4:40 am

Silence
Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille


Zuletzt von Smiley-Chan am Mi Feb 29, 2012 4:50 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Smiley-Chan
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BeitragThema: Re: Silence – Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille   Mi Feb 29, 2012 4:42 am

Prolog
Himmel und Hölle. Es gibt viele Legenden, Sagen und Geschichten darüber. Doch nicht einmal die Geistlichen wissen wirklich was dort vorsich geht. Früher waren die Geschichten der Kirche sogar mal ziemlich nah dran, doch mittlerweile ist das alles Schnee von gestern.
Vor ca. 150 Jahren fand das alles ein Ende. Zwar herrschte zwischen Himmel und Hölle nie wirklich Frieden, doch nun bröckelte auch das Gleichgewicht zwischen den beidern Konkurenten und der Erde. Plötzlich strebten beide Seiten nach Macht und beide ließen nichts unversucht diese Macht zu bekommen. Was sich früher um einen einfachen Konflikt handelte wurde nun zu einem Krieg, der offen auf der Erde ausgetragen wurde und schließlich auch die Menschen mit einbezog und menschliche Opfer forderte. Menschen gerieten zwischen die Fronten und wurden dadurch getötet, andere vorloren ihre Seelen an eine der beiden Seiten, da man glaubte dies könnte die Kräfte stärken und andere bekamen einen Fluch ab und wurden auf der Erde gefangen gehalten. Vor fünf Jahren fand der Krieg zunächst ein Ende, doch die Erde war nicht mehr das was sie einmal war und die Veränderungen waren mit Händen zu greifen.
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BeitragThema: Re: Silence – Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille   Mi Feb 29, 2012 4:43 am

Story

Fünf Jahre, so lange ist die Erde schon ein Ort der Stille. Wo früher mehrere Milliarden Menschen gelebt hatten, sind nur noch wenige übrig. Vieles ist zerstört und auch die Lebensumstände haben sich drastisch verändert. Viele Familien wurden zerstört und es gibt nur noch wenige Lebensmittel auf der Welt.
Die Geschichten von dem Krieg sind weit verbreitet und jeder hat es mitbekommen, jeder weiß was er von den beiden Konkurenten zu halten hatte und der Friede der Menschen stand ebenfalls auf der Kippe, da jeder an seinem Glauben zweifelte. Doch wärend die einen am verzweifeln waren und kurz davor waren alles hinzuschmeißen, begannen andere ihr Leben wieder aufzubauen und wieder andere rafften sich dazu auf herauszufinden, wie das alles passieren konnte und wappneten sich gegen die Gefahr aus Himmel und Hölle, die noch immer der Erde zu drohen schien...
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Smiley-Chan
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BeitragThema: Re: Silence – Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille   Mi Feb 29, 2012 4:45 am

Die Stille... Sie ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Macht mit und lüftet die Geheimnisse der Welt.
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Aikosan

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BeitragThema: Re: Silence – Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille   Di Aug 11, 2015 9:31 am

Was bisher geschah...

Wo die einen in unsicherem Gelände umher streifen, um von der bedrückenden Enge der noch sicheren Rückzugsorte eine Auszeit zu nehmen, wähnen sich andere in Sicherheit innerhalb ihrer Mauern, wissen sie doch nicht das sie ständig unter Beobachtung der geflügelten Heerscharen des Himmels sind...

So nutzte eine Familie die Phase der Ruhe im großen Krieg, um ihrem sicheren Domizil für einen Augenblick zu entfliehen und die unendlich erscheinenden Weite der Welt zu genießen. Selten ist es geworden, das man dieser Tage die Gelegenheit bekam, sich frei und ohne Gefahr heraus zu wagen. So bemerkten sie nicht das man sie beobachtete. Doch wich das Interesse des Jägers schnell, als er einer jungen Frau gewahr wurde, welche kurz davor stand sich mit einer Horde Schattenwölfe anzulegen.
Zu seiner Verwunderung war diese unerwartet wehrhaft, was erahnen ließ das ungeahnte Kräfte in ihr schlummerten. Doch waren ihre Gegner zahlenmäßig deutlich überlegen und so entschied es sich in den Kampf einzugreifen um ihr zu helfen. Er schaffte beide kurzerhand in sein Dominzil in die Hölle. Doch was Amazuras nicht erwartet hatte, war das in ihr mehr verborgen lag als nur die massive Kraftentladung, welche die Bestien zuvor aufgehalten hatte...

Anderorts traf eine Karawane in einer der wenigen noch existenten Städte ein, welche eines der letzten größeren Bollwerke der mittlerweile wilden Natur war. Auf den ersten Blick wirkte die Siedlung wie eine Ruinenlandschaft... doch unter den Trümmern lag die eigentliche Stadt. Dort wo zuvor während des Krieges eine gewaltige Explosion die Stadt zerstört und einen Krater gerissen hatte, bauten die Einwohner ihr neues Leben auf, geschützt vor den Blicken beider Seiten... dachten die Bewohner zumindest.
Für eine der Mitreisenden der Karawane wirkte die Siedlung jedoch wie das Mekka der Zivilisation. Lange hatte sie keine so große Ansammlung von Menschen gesehen. Allerdings wurde sie auch unzähligen Verfluchten gewahr, welche Seelenlos ihr Dasein fristeten, scheinbar unbeachtet der um sie herum Lebenden. Auch wurde sie direkt von einer der Einheimischen freundlich aufgenommen, welche ihr die Stadt zeigte und ihr auch für die Nacht eine Unterkunft anbot. Was jedoch das genaue Anliegen der Fremden war, um diese weite Strecke auf sich zu nehmen, blieb nur oberflächlich beleuchtet. Sie schien jedoch in der Vergangenheit bereits viel verloren zu haben und war Kriegern beider Seiten begegnet. Mochten sich Lunas und Carmens Interessen vielleicht vereinen zu lassen?


Zuletzt von Aikosan am So Aug 16, 2015 6:09 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Silence – Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille   Di Aug 11, 2015 10:20 am

Yumijara
Das junge Mädchen ließ den innerlich kämpfenden Dämon nicht aus den Augen. Yumi wusste, dass er sie berührt hatte und sie wusste, was geschah, wenn Menschen sie berührten. Doch er war kein Mensch und obwohl er mehr Macht hatte als Menschen, schien er empfindlicher zu sein, als diese. Würde er nun unter schmerzen sterben? Die magierin war verwirrt. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass jemand auf diese Weise reagieren konnte. "Sag... Hat dich etwas getroffen?", fragte sie und trat, ihm gefolgt nach draußen, wo sie von einem unmenschlichen Eindruck begrüßt wurde, der sie ins staunen versetzen sollte, doch die Umgebung musste warten. Yumijara wurde langsam mutiger, da sie merkte, wie ihre Kräfte langsam zurück kehrten. Sie drehte sich um und lehnte sich gegen die Brüstung, während sie den Dämon ruhig musterte. "Von den Schattenwölfen meine ich. Was ist da oben passiert?", sie stützte und überdachte ihre Worte, während sie sich noch einmal umsah. "Oder wo immer die Klippe von hier aus liegen mag", fügte sie hinzu und zuckte mit den schultern.


Lunaria
Luna musterte das Zimmer, es war irgendwie nicht so ganz das, was sie sich als Notunterkunft vorgestellt hatte. Es wirkte mehr, als hätte es hier nie etwas anderes gegeben, als diesen Ort zum Leben. An der wand entdeckte sie Trophäen, auf ihnen lag etwas staub, dennoch wirkten sie beachtlich. "Wofür sind die?", fragte die junge Frau und versuchte dabei nicht unhöflich zu klingen.
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BeitragThema: Re: Silence – Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille   Mi Aug 12, 2015 11:01 am

Amazuras:
Ein leichtes Schmunzeln umspielte seine Gesichtszüge. Wie schnell sich diese junge Frau an ihre neue Umgebung und die momentane Situation gewöhnte, war faszinierend. Sein anfängliches Interesse und seine Einschätzung das es sich bei ihr um keine gewöhnliche Menschenfrau handelte, schien richtig gewesen zu sein.
"Bei dem vorherigen Kampf habt ihr euch als ungewöhnlich wehrhaft erwiesen. Aber sie waren in der Überzahl und ich habe uns dort weg gebracht."
Ein kurzer Krampf durchfuhr seinen Körper und er griff sich an die Stelle an seinem Arm, wo die Adern deutlich dunkel hervor traten.
"Ich weiß nicht was es ist... eigentlich hat mich keins dieser Biester erwischt. Aber irgendetwas hat mich vergiftet... und es scheint nicht ohne zu sein."
Sein Blick schweifte von seinem Besuch ab und wanderte über die verschneiten vereisten Gipfel. Er kannte beide Seiten der Hölle, hatte sich hier im ewigen Frost aber immer wohler gefühlt.
"Nochmals willkommen in meinem Heim in der Hölle. Die Klippe ist weit weg von hier, aber mit oben liegt ihr nicht ganz falsch. Geht es euch gut?"
Er wirkte angestrengt und müde, fast wie jemand der unter Fieber litt, versuchte aber doch nach Kräften höflich zu sein... fast zu höflich für jemanden seiner Herkunft.

Carmen:
Carmen folgte ihrem Blick und wirkte kurz Verdankenverloren.
"Das sind Andenken an meine Streifzüge oder Überbleibsel von für mich wichtige Ereignisse. Zumindest für mich stellt es eine Art Kalender oder Lebensnachweis dar... der Beweis das ich noch am Leben bin und nicht der Litargie verfallen, derer so viele heutzutage anheim fallen."
Carmen verschwandt in einen der kleinen Nebenräume und kramte etwas herum. Als sie wieder heraus kam reichte sie ihrer Besucherin etwas getrocknetes was nach Fleisch roch und etwas süßes, dessen ursprüngliche Herkunft aber unmöglich zu bestimmen war.
"Was ihr da zuvor gesagt habt, das wir Menschen das Gleichgewicht wieder herstellen müssen, um alle drei Welten zu retten... schöne Worte... aber wie ich denke eine unlösbare Aufgabe. Wie gedenkt ihr sollen wir das tun?"
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BeitragThema: Re: Silence – Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille   Do Aug 13, 2015 4:05 am

Crystal
"Na? Haben wir mal wieder Mitleid mit einem kleinen Menschen?", Kazuras Stimme riss den Engel aus seinen Gedanken. Unter ihr hatte gerade ein besorgniserregendes Schauspiel stattgefunden und eine junge Frau war von einem Dämon entführt worden. Sie drehte sich zu ihm um und erkannte sein hinterhältiges Grinsen, dass sie wütend machte. "Was willst du hier?", zischte sie und ihre Aura glühte vor Wut und Hass. "Solltest du nicht ein braves Schoßhündchen sein und irgendwo Seelen sammeln?" Er lachte und schlug mit den Flügeln, während er sie umkreiste. "Ich bin hier um dich zu warnen", seine Stimme, die zuvor schelmisch klang, als sei das alles nur ein Scherz für ihn, wurde plötzlich düster und ernst. "Nicht nur du und der Dämon haben dieses Schauspiel mit angesehen. Einige unserer Späher haben Bericht erstattet und viele von uns sehen diese unkontrollierte Macht als Bedrohung! Du solltest dich da nicht einmischen, diesmal wirst du da nicht lebendig wieder rauskommen. Du weißt genau, dass wir inzwischen an Macht gewonnen haben, die du nicht haben willst!" Er hielt vor dem Engel inne und sah ihr noch ein letztes Mal mit festem Blick in die Augen, einem Blick dem sie wütend stand hielt, ehe er wieder verschwand und Crystal mit ihren Gedanken zurückließ.



So, für Thukasa, dann hat sie erstmal von allem nen Einblick Very Happy
Yumijara und Luna folgen, wenn ich zu Hause bin Very Happy
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BeitragThema: Re: Silence – Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille   Do Aug 13, 2015 6:14 am

ach herrje xD ne zusammenfassung wäre wirklich gut, so bald Wink

Azura:
War das wirklich gewesen, oder war dies nur ein knick in der Linse? Dies war eine berechtigte Frage, stellte Azura schließlich fest und entspannte ihren Bogen; dennoch blieb sie versteckt. Würde der Dämon wiederkehren und noch mehr Opfer holen? Oder würde er sich erstmal an ihr begnügen? Auf wenn es schlimm war, hoffentlich zweiteres. Leise schlich sie aus ihrem Versteck und suchte die Gegend ab. Die Vorsicht kam daher, dass es ihre erste indirekte Begegnung war mit einem dieser Wesen. Sie waren nicht selten, aber wenn man wen sah, egal ob himmlisch oder teuflisch... man starb, und dies machte sie respektvoller gegenüber diese situation. Azura kniete sich hin und sah sich die Spuren auf dem Boden an.

Vergil:
Stille herrschte an diesem Ort der eises Kälte. Der wind gab keinen laut von sich. Starb dieser teil der Hölle, oder lag es an etwas anderem.
"Wen sollte ich nochmal holen? Mh... nen typen... vermutliches gegenteil oder sonst was.", murmelte er vor sich hin, während er dann den weg weiter ging. Es war nicht seine welt, er liebte die hitze, das rote licht. Es war das gewohnte, das kitschige und blutige. Hier war alles gefroren und nicht zu verwenden ohne recoursen zu verbrauchen.
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BeitragThema: Re: Silence – Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille   Do Aug 13, 2015 11:13 am

Yumijara
"Ich bin Fit", erklärte Yumi und erschauderte angesichts der Kälte die hier herrschte. Sie seufzte schließlich und ließ es doch zu, dass sie sich umsah. " Wo bin ich? und warum ist hier mitten im Sommer alles so düster und kalt?" Irgendwie sah sie sich nur aus Höflichkeit um. Die Umgebung schien ihr uninteressant, interessanter war herauszufinden, was mit ihrem Entführer geschah.

Lunaria
Die junge Frau kreuzte die Beine und setzte sich im Schneidersitz auf den boden. Nachdenklich spielte sie mit der Laterne und sah sich weiter in dem Zimmer um. "Naja, Himmel, Hölle und die Erde, so wie wir sie kennen zumindest, standen langeZeit im Gleichgewicht. Irgendwas muss passiert sein, dass dieses Gleichgewicht gestört wurde. Warum also, sollten nicht wir Menschen auch dabei helfen können, dieses Gleichgewicht wieder herzustellen?" fragte sie und sah Carmen nun direkt an. " Warum sollten wir Menschen nicht Teil des Problems sein?"

Crystal
Der Dämon und das Mädchen waren verschwunden, doch noch immer war keine Ruhe eingekehrt. Aus irgendeinem Grund huschten die schattenwölfe noch immer über die klippen. Warum? Witterten sie etwas schon wieder neue Beute? Crystal beobachtete sie weiter und stöhnte, als sie Formation einnahmen. Natürlich hatte ein Mensch dieses Schauspiel gesehen, natürlich hatte der Mensch nicht einfach die Flucht ergreifen können. Warum waren die Menschen bloß so dumm? Es war kein Wunder, dass die höheren Mächte ihre Zahlen so schnell haben mindern können. Der Engel versteckte sich in den Wolken und beobachtete die Situation. Sie hatte so die schnauze voll davon, die Menschen ständig aus ihrer eigenen scheiße zu ziehen.
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BeitragThema: Re: Silence – Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille   Fr Aug 14, 2015 3:15 am

Azura:
Sie sah sich die Spur an, in dem leichten Kies der vor den Klippen lag, bis sie etwas aufhorchen lies. Schattenwölfe bewegten sich lauernd um sie herum. Diese viecher waren einst entstanden, zumindest waren sie plötzlich da, um sie und viele andere jagen. Über die Wochen hinweg, die sie der Siedlung fern blieb, um die Natur zu studieren und in etwas eine antwort zu finden , waren sie ihr oft begegnet. Es war ein Fluch, der sie hervor brachte, denn diese wesen waren genauso unnatürlich wie die engel und dämonen. Azura blieb weiterhin in ihrer knienden haltung und zog langsam einen Pfeil aus ihrem Köcher, der seitlich an ihrer Hüfte hing. Genauso wie die Wölfe sie beobachten, so beobachtete auch Azura diese. Ruhige bewegungen brachten sie nicht sofort dazu sich zum angriff zu entscheiden. Noch waren sie an ihrer lebendigkeit interessiert. Sie spannte ruhig den bogen und beäugte die wenigen Wölfe die da waren. sechs zählte sie. Bis jetzt brauchte sie immer drei Pfeile pro Tier, aber so viele Pfeile besaß sie nicht und der nahkampf war bei dieser überzahl nicht Ratsam. Jeder Schuss musste sitzen. Es war eine wundervolle herausforderung, wie jedesmal.
Noch einmal atmete Azura tief ein und ab da ging es blitzschnell! Der erste Schuss saß. Das tier starb durch einen Pfeil im rechten Auge. Die anderen schreckten kurz zurück, ehe einer von ihnen los preschte. Zwei pfeile...

Vergil:
Der Auftrag hatte keine primäre wichtigkeit, aber das interesse seiner seits war geweckt worden, als man ihm diesen gab. Dämon suchen, finden und wissen ans licht fördern. Es war eine reine informations beschaffung für seinen primären auftrag. schließlich wusste er selbst nicht wie es nun auf der Erde war. Ob die engel wirklich die vorherrschaft an sich genommen hatten, oder dass die leicht dezimierten Streitmächte von den menschen angegriffen worden waren. Beides waren gründe für sein erscheinen und baldiges morden. beide rassen mussten verkleinert werden, am besten die himmlische zerstört. Dies lag aber nicht in vergils macht, sondern in die der streitmächte. Also näherte er sich dem anwesen allmählich, während er seinen Raben los schickte, um die umgebung auszukundschaften.
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BeitragThema: Re: Silence – Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille   So Aug 16, 2015 7:12 am

Amazuras:
Ein weiteres mal umspielte Amazuras Gesicht ein süffisantes Lächeln. Dieses mal lag jedoch etwas raubtierhaftes mit darin. "Das der Sommer euch hier so seltsam vorkommt ist nicht verwunderlich. Hier besteht jeder Tag aus immerwährender Nacht und es ist entweder brütend heiß oder eisig kalt. Willkommen in der Hölle werte Dame..." wobei er eine Verbeugung andeutete, welche jedoch aufgrund fehlenden Gleichgewichts eher ungelenk und unsicher wirkte. Falls es euch nicht zusagt, könnt ihr gern wieder gehen. Es gibt genug Tore zurück in eure Welt... jedoch kann ich da weder garantieren das ihr dort ankommt wo ihr wollt noch das ihr den Weg dahin überlebt.
Aber zu etwas viel interessantestem: Was genau seid ihr?"

Carmen:
Einen Moment dachte sie über die Worte nach, denn ganz unrecht hatte die Fremde nicht. Auch wenn die Menschen sich als die großen Verlierer in diesem Krieg sahen, was aufgrund ihrer hohen Verluste verständlich war, garantierte einem Niemand das sie das ganze nicht selbst ausgelöst hatten. Vielleicht war es ihre Lebensweise oder hatte jemand mit Kräften gespielt die er nicht kontrollieren konnte? Doch keiner wußte es genau. Wenn dann vielleicht die himmlischen Heerscharen oder die Legionen der Hölle... aber beide Seiten würden nichts sagen und eher diesen Krieg bis zum bitteren Ende ausfechten. "Und wie wollt ihr ein Ende dieses Daseins herbei führen? Was wird eurer Meinung nach genug Einfluss haben um den Krieg zu beenden bevor wir alle nur noch Asche oder seelenlose Hüllen sind?"


Zuletzt von Aikosan am So Aug 16, 2015 9:06 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Silence – Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille   So Aug 16, 2015 8:54 am

Yumijara
"In der Hölle?" Fragte die junge magierin und sah sich um. Sie hätte es verstanden, hätte man sie irgendwo in eine Höhle im Himalaya oder sonstwohin entführt, doch warum musste es ausgerechnet die Hölle sein? "Heißt das ich bin tot?" Letztenendes war sie doch etwas verunsichert, was wenn sie doch tot war? Was wäre dann mit dem Virus? Wäre es dann ausgelöscht? Oder müsste sie dann selbst in der Hölle noch damit leben? Zumindest konnte sie sich ziemlich gut vorstellen, warum sie nach ihrem Tod in der Hölle landen müsste. Viel zu viele Menschen waren ihretwegen gestorben, ob sie nach ihrem Tod wussten, weswegen sie gestorben waren?
Eine Bewegung am Rande ihres Bewusstseins riss sie aus ihren Gedanken und sie schaffte es wieder, sich auf Amazuras Stimme zu konzentrieren. "Was soll ich schon sein? Ich bin ein ganz normaler Mensch", Yumi hielt inne und seufzte schließlich. " Naja nicht ganz normal. Es kann sein, dass sich meine Familie ein wenig mit schwarzer Magie und Blutopfern beschäftigte." Sie beschloss bewusst zu untertreiben, sie war sich nicht sicher, wie man in der Hölle mit diesen Dingen umging und wie verbreitet die Schwarzmagie-Sucht und der darauffolgendene Fluch, unter dem ihre urahnin gelitten hatte, waren. Ansich wurde seit Jahrzehnten darauf geachtet die Sache geheim zu halten, die Menschen wussten bis heute nicht, dass Schwarze Magie überhaupt existierte.

Lunaria
Die junge Frau wurde immer aufgeregter, weil Carmen sie nicht für eine Verrückte hielt. "Wie du weißt, lebte meine Familie in dem Tempel", erklärte sie bemüht ruhig. "Ich habe einige Bücher gewälzt und ich glaube, dass eine höhere Macht exsistiert, die Macht über alle drei reiche hat. Man müsste irgendwie Kontakt zu dieser höheren Macht herstellen können, um all das hier aufzuklären" Lunas Erklärungen waren ziemlich schleierhaft, aber was sollte sie tun? Die Bücher waren in uralten Sprachen geschrieben und sie war so schlecht in Fremdsprachen. Natürlich könnte sie Carmen erzählen, dass sie im Begriff war all die verfluchten Seelen zu entführen um sie schließlich zu befreien, doch was war, wenn in dem Buch stand, dass sie die Seelen als Opfer für diesen Gott - oder was immer die höhere Macht sein sollte - brauchte? Lima war unschlüssig und beschloss es erstmal so stehen zu lassen. Für heute war sie erstmal froh über einen schlafplatz.

Crystal
Pfeil und Bogen? Der Engel war ein wenig beeindruckt. Sie wusste, dass der dumme Mensch es nie schaffen würde, doch sie würde sich nicht einschalten, ehe der letzte Pfeil verschossen war. Wer weiß? vielleicht hatte der Mensch sogar etwas Glück. Crystal verschrenkte die Arme vor der Brust und wartete ab, was weiter geschah.
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BeitragThema: Re: Silence – Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille   Mo Aug 17, 2015 2:53 am

Vergil: Ruhigen schrittes ging er weiter, dem Flug des rabens folgend. Er umkreiste kurz den Schauplatz, als er zurück kam landete er auf Vergils Schulter und schmiegte sich in dessen langes haar hinein. Der Dämon sah das, was sein begleiter gesehen hatte. Der gesuchte war anwesend, genauso wie jemand ungebetenes. Eine Geisel? Nein, kein Engel. Also etwas nutzloses was sterben konnte. Oder? Vergil führte das Bild der jungen Frau nochmal vor seinen augen hervor. Sie hatte etwas an sich, was aus der vergangenheit hervor kam. Es schien interessant genug zu sein, seinen Kollegen dazu zu bringen sie hier her zu bringen. War er jemand der dinge hortete? Vielleicht. Dann war sie von nutzten, oder strohdumm. Vergil zuckte mit den Schultern, relativ unbewusst. je näher er kam, desto eher erkannte er die Personen und desto eher konnten sie ihn erkennen.

Azura: Der dritte folgte nach einem ausweichsprung nach oben. Direkt durch die Schädeldecke auf kurzer distanz hatte sie getroffen. Ein lächeln huschte über ihre Lippen, ehe sie der realtität ins auge sehen musste. selbst jetzt war sie noch im nachteil, dies bekam sie nun zu spüren. Der vierte wolf hatte seine chance gewittert und sie in ihrem sprung angegriffen. Mit wucht holte er sie aus der luft und stiß sie zu boden, während er versuchte nach ihrer kehle - oder etwas ähnliches - zu beißen. Nur mit viel mühe konnte sie ihn vor sich halten. Der boden war hart und schadete ihrer leichten rüstung etwas. Dennoch nahm sie die steine unter sich kaum wahr. Mit dem einen arm hielt sie den wolf fern, soweit es ging, mit der anderen hand versuchte sie an ihr jagdmesser am bein zu kommen. Wölfe waren schlau genug. Der schattenwolf bis in ihren arm. Die notlösung war nun nahe, als Azuras blick kurz vor schmerz verschwamm. sie griff nach dem nächsten pfeil und rammte ihn mehrere male in den rumpf, den lungen und in den kopf des wolfes. Es war ein machtkampf, während ihr gegner versuchte ihren arm durchzubeißen. Doch er verlor und sie stieß ihn mit einem schrei von sich. Keuchend erhob sich die Jägerin und sah die letzten beiden Schattenwölfe mit einem irren blick an. Sie liefen tatsächlich weg. wahrscheinlich hatte sie den rudelführer dieser einheit gerade getötet.
"verdammtes pack", keuchte sie, als sie auf die knie sank und da sitzten blieb. Sie starrte für eine wiele nur gerade aus. sie wurde sich ihrer schnitt- und bisswunden langsam bewusst.
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BeitragThema: Re: Silence – Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille   Di Aug 18, 2015 7:53 am

Amazuras:
Kurz mußte er darüber nachdenken was die junge Frau gesagt hatte. Wußten die Menschen wirklich so wenig über die Natur der Hölle? Wahrscheinlich hielten sie auch immernoch an dem Bild des Himmels fest, das man nach dem Tod dort einkehren würde um sich mit strahlenden Gestalten zwischen weißen Wolken zu tummeln. Doch die Realität war um so vieles anders...
"Ja in der Hölle... und nein das heißt nicht automatisch das ihr tot seid. Es mag hier unten zuweilen mörderisch zugehen, das ist wohl wahr. Aber deshalb habe ich mich entschieden mein Domizil hier zu errichten und nicht in den brennenden Ebenen. Wenn es euch mit der Idee allerdings besser geht, kann ich euch auch zurück schicken zu den Bestien. Dann entspricht euer Zustand auch euren Vorstellungen."
Nachdenklich studierte er seinen schwarz geäderten Arm während Amazuras ihren Worten lauschte, fast als beobachtete er einen Ameisenhaufen, dabei überlegend wo er als nächstes mit einem Stock herumstochern sollte.
"Das erklärt einiges... eure Eltern müssen wohl sehr mächtig oder unglaublich dumm gewesen sein. Alles andere würde eure noch stümperhafte aber durchaus vorhandene Begabung nicht erklären."
Kurz meinte er zwischen den Felsen etwas zu sehen, doch war er sich nicht sicher ob dies wirklich seiner Wahrnehmung oder mehr den durch das Gift geschuldeten Wahnvorstellungen entsprungen war.

Carmen:
Große Ideen hatte die Fremde, doch nach Carmens Ansicht annähernd unmöglich umzusetzen. Gegebenenfalls man konnte den Schriften glauben - wofür einen manche der Bürger schon verbrennen würden - wie sollte man mit so einem Überwesen in Kontakt treten, geschweige denn das dieses einem überhaupt zuhörte. Viel wahrscheinlicher wäre wohl, das - wer auch immer diese Allmacht sein mochte - jeden einfach zerquetschen würde der ihm zu nahe kam. Wäre dieses Wesen ein gütiges, hätte es dann nicht schon längst in den Konflikt eingegriffen und diesen beendet? War dieses Überwesen vielleicht ein noch größerer Tyrann als alle Reiche zusammen?
"Eine gewagte Theorie... es sind hohe Ziele die ihr euch gesteckt habt. Habt ihr einen Plan diese zu erreichen und tappt ihr blind in die Welt hinaus und versucht euer Glück?"
Kaum das Carmen diese Worte ausgesprochen hatte, taten sie ihr bereits wieder leid. Sie hatte nur so viele Helden bereits aus den sicheren Mauern der Stadt schreiten sehen, um den Krieg zu beenden und die Menschheit zu retten. Doch keiner von Ihnen war zurück gekehrt oder wenn doch dann gebrochen oder ohne Seele.
"Verzeiht... nur ich habe zu viele ihr Leben bei solch kühnen Plänen wegwerfen sehen, als das ich in dieser Hinsicht etwas skeptisch geworden bin."
Sie hielt ihrem Gast etwas zu Essen hin... nur einige Knabbereien die sie während des Gespräches zusammen gesucht hatte. Dann gesellte sie sich zu Lunaria und genoß die Ruhe die sich gerade in ihr einstellte.
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BeitragThema: Re: Silence – Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille   Di Aug 18, 2015 11:05 pm

Yumijara
Stümperhaft. Das war das Wort, das er verwendet hatte. Yumi wusste was er meinte, trotzdem verletzte sie die Wortwahl, immerhin konnte sie nichts dafür. Ihr Großvater hatte sie wohl ein paar Dinge gelehrt, doch er starb zu früh, als dass sie jetzt eine Meisterin sein könnte. Und ihre Eltern waren ja dank des gaia-Virus bereits kurz nach ihrer Geburt gestorben. Die junge Magierin versuchte ihre Entrüstung zu verbergen, verteidigte sich aber dennoch mit abgeneigtem Blick. "Ich hatte nie einen richtigen Lehrer", erklärte sie. "Unsere Familie mag sehr mächtig sein, doch ich bin die einzige die -" Sie stockte, ihr Körper versteifte sich und ein eiskalter Schauer rann über ihren Rücken. Hinter sich hatte sie Schritte gehört und sie spürte, wie sich neben der von Amazuras noch einer andere, im Augenblick etwas stärkere, düstere Aura näherte. Sie schluckte, drehte sich um und machte hastig einen Schritt zurück, wobei sie gegen Amazuras Körper stieß. Mit gemischten Gefühlen starrte sie nun in das Gesicht des fremden.

Lunaria
Ich lachte. "Ich will die Seelen meiner liebsten befreien", erklärte sie. "ich bin ein einfacher Mensch ohne Waffen und ohne kampferfahrung. Ich mag keine Angst vor dem Tod haben, Aber völlig durchgeknallt bin ich nicht." Ihr lachen verebbte und sie strich über ihre Laterne. "ich finde es unrecht, dass die Menschen hier auf der Erde in ihren eigenen Körpern gefangen gehalten werden", erklärte sie und ein leichtes lächeln umspielte ihre Lippen. Für sie war die Sache klar. Entweder die verfluchten starben endgültig und bekamen ihre letzte Ruhe, oder sie bekamen ihr Leben zurück. Und sie würde alles dafür tun, was getan werden musste.

Crystal
Der Engel beobachtete die junge Frau fasziniert. Sie schlug sich gut, dennoch war sie kurz davor zu versagen. Unentdeckt und ohne auch nur den Hauch eines Flügelschlages von sich zu geben, tauchte sie hinter dem Mädchen auf und verjagte die feigen biester. Das Mädchen schien sich zu freuen, doch sie war ziemlich verletzt worden und die Zähne der schattenwölfe waren nicht ungefährlich. Sie seufzte. "Alles okay soweit?", fragte sie und klappte die Flügel etwas zusammen.
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BeitragThema: Re: Silence – Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille   Mi Aug 19, 2015 6:50 am

Vergil: Er hatte nur seinen schatten gesehen, sie jedoch hatten seine aura gespürt. Fasziniert sah Vergil sie an, als er vor ihnen stand, wie aus den schatten aufgetaucht. Nach einer kurzen zeit jedoch richtete der Dämon seinen Blick an seinen ebenwürtigen 'Mitbürger'.
"Ich hoffe ich störe nciht zu sehr.", gab er grinsend von sich und beobachtete den Mann. Er war verletzt... eher vergiftet, mit was konnte er aber nicht erkennen. War das von der kleinen? Hatte der sich in etwas verwickeln lassen? Vergil würde es heraus finden.
"Ich hoffe du krepierst nicht daran."

Azura: Den schatten hatte sie schon bemerkt, bevor er etwas sagen konnte. Dennoch konnte Azura kein zusammen zucken unterdrücken und auch nicht die reaktion, ihren Dolch zu zücken und sich zu ihr zu drehen. Dennoch... Sie erstarrte und sah sie nur an. Ein Engel. Ein verdammter engel?! Verwirrt blickte sie zu der gestalt hinauf
"Ja...", brachte sie nur heraus. Natürlich war das gelogen, doch Azura war überwältigt. Nach wochenlanger suche stand nun eines der Wesen vor ihr, das den untergang der menschheit herbei gerufen hatte. Bei dieser erkenntnis wurde ihr gesicht bleich und ernst, da ihre vernunft wieder kam und der schmerz. Sie lies den dolch sinken, sowie ihre körperhaltung leicht in sich zusammen sackte.
"Wirst du mir helfen?", brachte die junge frau heraus.
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Aikosan

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BeitragThema: Re: Silence – Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille   Fr Aug 21, 2015 5:39 am

Amazuras:
Amazuras wollte schon zu einer Antwort ansetzen, als sein Gast mitten im Satz abbrach und und sogar vor irgendwas so sehr zurück schreckte das sie gegen ihn prallte.
"Was zum..." kam es ihm noch über die Lippen, bis er sah was ihre Reaktion ausgelöst hatte. Wer auch immer dieser ungebetene Besucher war, er schien nicht zufällig sein Heim aufgesucht zu haben... er wusste genau wen er hier antreffen würde.
"Ich hatte nicht vor daran zu sterben. Auch wenn ich sagen muß das ich schon angenehmeres gespürt habe. Was verschafft mir den ungebetenen Überraschungsbesuch?"
Sichtlich ungehalten über den Störenfried trat der Dämon neben die junge Frau und musterte den Neuankömmlich argwöhnisch.

Carmen:
Carmen bedachte Luna mit einem kurzen Blick, um einschätzen zu können wie stark ihre Entschlossenheit war. Das Ziel welches sie sich gesetzt hatte, war recht hoch gesteckt allerdings auch sehr lobenswert.
"Und wie habt ihr euch gedacht das zu tun? Ich finde es gut das sich in den heutigen Zeiten jemand noch noble Ziele gesetzt hat. Wo wollt ihr beginnen, denn jeden einzelnen Verfluchten aufzusuchen würde Jahre dauern. Und wie wollt ihr Lebend all dies schaffen, unbehelligt von beiden Seiten?"
Das Thema interessierte Carmen wirklich und wenn es nur dazu diente das sie wieder auf Reisen gehen konnte, um dieser Stadt zu entfliehen. Nicht das sie sich hier nicht wohl fühlte... ganz im Gegenteil. Sie hatte bei jeder Gelegenheit geholfen diese Mauern zu verteidigen. Doch hielt sie sich zu jeder möglichen Gelegenheit in der Wildnis auf, um die Welt zu erkunden.
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Thukasa
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BeitragThema: Re: Silence – Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille   Sa Aug 22, 2015 2:27 am

Vergil: Klar, er war ungebeten, ohne vorwarnung und ähnliches aufgetaucht, aber er konnte sich sowas nicht nehmen. Es war seine art und es belustigte ihn mehr denn je sein gegenüber so ungehalten zu sehen.
"Ich bin im auftrag des herren hier. Informations beschaffung und dann bin ich wieder weg. Du warst auf der erde, ich möchte alles wissen.", erklärte Vergil sachlich und beobachtete beide. Sie war interessant. Sie war menschlich, hatte aber etwas an sich, wodurch sie wundervoll hier hin passen könnte. Sie war quasie einzigartig und ein wundervolles geschenk an den herren. Aber sie schien Amazuras beute zu sein und daher war sie tabu. Leider gottes. Sie würde ebenso ein gutes versuchsobjekt abgeben. Vergil wusste um seine schwäche der neugierde.
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BeitragThema: Re: Silence – Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille   Sa Aug 22, 2015 6:14 am

Yumijara
Die junge Frau sah zwischen dem Neuankömmling und Amazuras hin und her. Sie konnte den Neuankömmling nicht einschätzen und wusste nicht, ob sie Angst haben sollte, oder nicht. Sie beschloss sich zurück zu halten und weiter zu beobachten, was dieser Typ hier wollte. Unauffällig trat sie noch einen kleinen Schritt zurück und musterte den Typen unruhig und verschränkte die Arme vor der Brust, während sie auf ihrer unterlippe herumkaute.

Lunaria
Luna sah Carmen unsicher an. Sie wusste nicht, ob sie ihr trauen konnte und seufzte. "So einfach ist das nicht", erklärte sie und betrachtete sehnsüchtig ihre Laterne. "In Zeiten wie diesen ist nichts unmöglich, viele Menschen schrenken sich selbst ein, indem sie sich auf etwas versteifen, dass sie einfach nicht anders kennen gelernt haben. Aber wenn Menschen ihren Geist befreien und sich der Natur und allem Leben und totem öffnen, sind sie zu so viel mehr in der Lage." Sie lächelte und sah wieder zu Carmen. "Zumindest hat Großmutter das immer gesagt."

Crystal
Sie verschränkte die Arme vor der Brust, sah die Frau mit hochgezogener Augenbraue schräg an. "Helfen? Wobei?" Fragte sie und blickte in die Richtung wo die Schattenwölfe jingelaufen waren. "Sie sind fort. Sie sind bloß kleine fische und reagieren allergisch auf Engels Aura. Du bist wieder sicher", erklärte der Engel mit rauer Stimme und wandte sich zum gehen.
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BeitragThema: Re: Silence – Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille   So Aug 23, 2015 6:34 am

Azura: Sie sah sie wieder richtig an und fing an leicht zu lachen. "Wie ich es wusste! Ihr seid tatsächlich nicht besser als diese Dämonen. Ihr seid wirklich genauso dran schuld das wir zu grunde gehen wie diese... Monster!", keuchte Azura schließlich und rappelte sich wieder auf ihre Beine. "Dann werde ich zusehen auch euch engel zu jagen, um die menschen und die natur zu rächen. Ihr habt uns allen genug leid angetan." Ihre stimme wurde immer bedrohlicher, wütender, aber auch gelassener auf eine art und weise wie bei einem betrunkenen mann, der trank weil er aufgab. Azura hatte sich für den moment wo sie schwach war daran geklammert jemand würde helfen. doch auch diesmal wurde sie entteuscht; und das von einem engel. Sie nahm ihren Bogen und einen pfeil, um diesen einzuspannen. Ihr tat der ganze körper weh, doch sie wollte etwas zuende bringen, egal welches leben es war. Sie wusste vorerst genug. Würde sie durch glück überleben, würde ihre rache nur so mehr blutiger enden.

Vergil: Oho, dachte sich vergil als er merkte, dass die junge frau zurück wich. Angst von anderen zu sehen befriedigte ihn so ziemlich.
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BeitragThema: Re: Silence – Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille   Fr Aug 28, 2015 10:16 am

Amazuras:
Es war nicht ungewöhnlich das manche seiner Art die Hölle nie verließen und daher ihre Späher entsandten um Informationen zu sammeln. Manch einem möchte die aktuelle Situation auf der Erde ach gänzlich unbekannt sein... das der Krieg zu stocken begann... mehr und mehr zu einem Guerilla-Krieg ausartete.
"Normalerweise gebe ich solche Informationen nicht umsonst preis. Was ist euer Herr denn bereit dafür zu geben? Und kommt mir jetzt nicht mit Solidarität unter unseres Gleichen..."
Amazuras richtete sich zu seiner vollen Größe auf, auch wenn man ihm ansah das es ihn anstrengte. Er sollte verdammt sein wenn man ihn in seinem eigenen Heim so überfiel und er nicht die Oberhand behalten sollte.
"Außerdem habt ihr mir noch nicht gesagt, wer euer Herr ist...? Es gehört mindestens zum guten Ton wenn ihr in ein fremdes Heim eindringt das ihr erwähnt wer euch diese Frechheit aufgetragen hat."
Amazuras verschränkte beide Arme hinter dem Rücken, sodass nur Yumi seine Hände sehen konnte. Er formte hinter seinem Rücken einige Symbole, die im ersten Moment jedoch völlig willkürlich zu sein schienen. Einige Blicke ließ er über die schattigen Ecken des Raumes wandern, beließ es aber dabei.

Carmen:
"Eure Großmutter war eine weise Frau... ich hätte sie gern kennen gelernt."
Es war heut zu tage sehr selten jemanden zu finden der gewillt war etwas an diesem Zustand zu ändern.
"Ich weiß nicht ob ich damit einen Fehler begehe, aber ich denke es könnte euch interessieren. Sobald ihr euch ausgeruht habt und die Nacht herein gebrochen ist, möchte ich euch etwas zeigen... den Grund warum diese Siedlung hier wohl noch steht."
Carmen erhob sich und schaffte oberflächlich etwas Ordnung. Die letzte Tage war sie nicht dazu gekommen da sie die Ruhe nutzte um die Umgebung zu erkunden. Sie holte alles zusammen um Luna ein Bett her zu richten. Der Tag war lang und wenn sie Nachts wirklich hinab steigen wollten, wäre es gut sich jetzt schon zur Ruhe zu betten.
"Kann ich euch noch etwas bringen oder habt ihr für den Moment alles?"
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BeitragThema: Re: Silence – Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille   Fr Aug 28, 2015 2:16 pm

Yumijara
Die junge Frau wirkte beunruhigt, dennoch wurde sie über den Verlauf des Gesprächs immer neugieriger und fragte sich immer mehr, was es mit dem Neuen auf sich hatte. Plötzlich legte amazuras seine Hände auf den rücken und begann damit Dinge zu formen. Yumi beobachtete ihn unauffällig und fragte sich, ob es ein Zauber werden sollte, oder ob er versuchte ihr etwas zu sagen. Sie erkannte nichts in diesen Zeichen.

Lunaria
Luna beobachtete Carmen aufmerksam, während sie ihr ein bett richtete. "Mach dir keine Umstände, danke." Sie neigte zum dank höflich den Kopf und legte danach sachte die Laterne neben das 'Bett'. "Ich vermute, du wirst mir nicht sagen, was es damit auf sich hat und worauf ich mich einstellen sollte?", fragte sie und sah die junge Frau mit schiefem grinsen an.

Crystal
Der Engel lachte trocken. "Du kannst froh sein, dass du heute Abend MIR begegnet bist." Ihr lachen wurde lauter und bedrohlicher, als das Mädchen einen Pfeil auf sie richtete. "Du stehst vor mir als seist du der größte schütze der Welt und weißt nicht mal, was um dich herum passiert." Nach allem was passiert war, hatte das Mädchen immer noch an die Engel geglaubt, da war sie hoffentlich die einzige. "Dies ist ein Krieg zwischen Himmel und Hölle. Dumme Menschen wie du sind für Engel und Dämonen nichts als ein Snack für zwischendurch. Engel sind da nicht weniger beteiligt als Dämonen, im Gegenteil, viele sind sogar noch schlimmer", erklärte Crystal und breitete die Flügel aus. "Wäre ich einer von denen wärst du längst tot. Gern geschehen."
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BeitragThema: Re: Silence – Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille   Sa Aug 29, 2015 4:37 am

Vergil: Der gute Ton war Vergil vollkommen vorbeigegangen. Ihn interessierte das ganze einfach nicht, da ihm Ergebnisse wichtiger waren, wertvoller eher.
"Meinn Herr, Luzifer, bietet natürlich solidarität an, wie immer. Total schwachsinnig! Ich biete aber heilung", er deutete auf Amazuras Körper,"und Seelen, sowie wissen über magische Techniken an. Wissen und neue Fähigkeiten sind momentan von vorteil, also passt das doch sicherlich?" Er lächelte leicht und sah wieder zur jungen Frau.

Azura: Sie schluckte schwer. Dieser engel stellte alle geschichten und legenden in ein anderes licht. Sie offenbarte die wahre natur, die grausame wahrheit. "Warum bist du nciht wie die anderen?", fragte sie nun einfach und sah Crystal an. "Du bist... gefallen.", stelte sie einfach fest. Etwas anderes konnte Azura sich nciht erklären, beziehungsweise es war einfach geraten. Tatsächlich tötete dieser engel sie nciht, weder noch half sie ihr. War das nciht ein verhalten, was ihre these stütze?
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BeitragThema: Re: Silence – Zwischen Himmel und Hölle liegt die Stille   Di Sep 01, 2015 10:57 am

Amazuras:
Verlockend war dieses Angebot schon. Abgesehen davon das Amazuras froh wäre dieses Gift aus dem Körper zu bekommen, woher dieses auch immer gekommen war... einen Gefallen und Wohlwollen in der Hölle zu besitzen war nie verkehrt.
"Was genau will dein Herr den Wissen? Informationen kann ich sicherlich preis geben... diese sind nicht geheim. Es rührt meist nur von schierer Faulheit der Obrigkeit diese sich selbst zu besorgen. Sie schicken gern Handlanger..." wobei sich Amazuras ein Grinsen nicht verkneifen konnte.
"Was diese Frau betrifft muss ich jedoch widersprechen. Zum einen gehört sie mir... ich habe ihr das Leben gerettet was einer Lebensschuld mir gegenüber gleich kommt. Damit ist sie unantastbar. Zudem denke ich obliegt es ihr selbst zu entscheiden in wessen Gesellschaft sie verbleiben möchte. Oder irre ich mich da?" wobei er die letzten Worte direkt an Yumi richtete und sie dabei mit einem Seitenblick ansah.
Sie konnte erkennen das sein Blick, nachdem er sich zu ihr umgewandt hatte, zu der schattenverhangenen Decke des Raumes glitt, wo man wage Bewegungen ausmachen konnte. Irgendetwas war dort zum Leben erwacht und man konnte spüren das sie nicht mehr nur zu Dritt waren. Wer oder was auch immer sich dort regte, hatte seine Aufmerksamkeit auf das Trio gerichtet...

Carmen:
"Es würde nichts bringen wenn ich dir erzähle was die Besonderheit dieses Ortes ist... man muß es mit eigenen Augen sehen um es zu begreifen. Es ist ein gut gehütetes Geheimnis und dir sollte klar sein das es die Sicherheit dieser Stadt gefährdet wenn diese Information nach Außen dringt. Aber nun schlaf, es dauert nicht mehr lang bis der Wachwechsel stattfindet."
Carmen verabschiedete sich und zog sich in ihre eigene Schlafkammer zurück um wenigsten für einen Moment Ruhe zu finden. Schlaf war dieser Tage ein seltenes Gut. Selbst wenn keine Gefahr drohte gehörte sie zu denen die selten gänzlich zur Ruhe kamen... immer Wachsam für den Fall das es einen Zwischenfall gab.

Wenige Stunden später erwachte sie bereits wieder aus ihrem unruhigen Schlaf. Wie immer hatte sie seltsames geträumt... düstere Träume von ihrer Vergangenheit oder Dingen an die sie sich nicht mehr erinnern wollte oder die vielleicht noch geschehen mochten. Sie erhob sich und massierte sich den verspannten Nacken. Sie erfrischte sich ein wenig und schaute dann nach Luna ob diese noch schlief... die Zeit war gekommen um sie in die Katakomben der Stadt zu führen.
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